(BMWK) - Vom 30. Juni bis 4. Juli 2025 führt Trade Horizons Limited, im Auftrag des Bundesministeriums für Wirtschaft und Klimaschutz, eine Geschäftsanbahnungsreise zum Thema Maritime Wirtschaft und Schiffbau nach Schottland und Nordengland durch. 

Es handelt sich dabei um eine projektbezogene Fördermaßnahme im Rahmen des Markterschließungsprogramms für KMU. Zielgruppe sind vorwiegend kleine und mittlere deutsche Unternehmen (KMU). Fachliche Unterstützung erfolgt durch die Verbände Verband für Schiffbau und Meerestechnik e.V. (VSM) gemeinsam mit der German Maritime Export Initiative GEMAX , den VDMA Arbeitsgemeinschaft Marine Equipment and Systems und die Logistik-Initiative Hamburg.

Die britische Schiffbauindustrie verzeichnete im Jahr 2023 mit einem geschätzten Umsatz von rund 7,23 Milliarden Euro eine beachtliche Aktivität. Diese Zahl spiegelt den Aufschwung und das Wachstum des Sektors wider, das auf verschiedene Faktoren zurückzuführen ist, darunter die Zunahme von Regierungsaufträgen, Investitionen des Privatsektors und ein Fokus auf die Modernisierung von Marine- und Handelsflotten.

Im Bereich kommerzieller Schiffbau gibt es ein kleineres, aber widerstandsfähiges Segment, das sich auf Fähren, Luxusyachten und Spezialschiffe wie Offshore-Windpark-Unterstützungsschiffe konzentriert. Das Wachstum der Branche wird durch Regierungsinitiativen unterstützt, die darauf abzielen, den Schiffbau durch Investitionen in neue Technologien und Infrastrukturen wiederzubeleben, sowie durch die National Shipbuilding Strategy (zu dt. Nationale Schiffbaustrategie), die das Ziel verfolgt, die langfristige Rentabilität und Wettbewerbsfähigkeit des britischen Schiffbausektors zu sichern.

Die Geschäftsanbahnungsreise richtet sich vorwiegend an kleine und mittlere deutsche Unternehmen des (gewerblichen) Schiffbaus, wobei ein besonderer Schwerpunkt auf fortschrittlichen Fertigungstechnologien/-techniken, digitalem Schiffbau und umweltfreundlichen Verfahren liegen sollte. Ein weiterer Sektor von besonderem Interesse sind Spezialschiffe für die Unterstützung von Offshore-Windparks; dieses Segment würde besonders von der boomenden schottischen Wasserstoffwirtschaft profitieren.

Schwerpunkt der Reise ist ein intensives Networking mit Branchenakteuren und Entscheidungsträgern des Sektors, individuelle Geschäftstermine mit britischen und schottischen Unternehmen und Zielkunden, wie Schiffbauern, Werften und Reedereien sowie die Bereitstellung von ausführlichen branchenspezifischen Informationen, um einen „Markteintritt UK“ anzubahnen bzw. bereits bestehende Marktaktivitäten auszuweiten.

Das Projekt ist Bestandteil des Markterschließungsprogramms für KMU und unterliegt den De-Minimis-Regelungen. Der Eigenanteil der Unternehmen für die Teilnahme am Projekt beträgt in Abhängigkeit der Größe des Unternehmens zwischen 500 Euro und 1.000 Euro (netto). 

Anmeldeschluss ist der 28.02.2025.
Maximal können 12 Unternehmen an dem Projekt teilnehmen. 

Weitere Informationen finden Sie im Projektflyer

Eine Übersicht zu weiteren Projekten des Markterschließungsprogramms für KMU kann unter www.gtai.de/mep abgerufen werden.